Es ist Freitag. ich sitze auf arbeit. der feierabend steht als fixer punkt in form einer 5 auf dem ziffernblatt der grossen uhr, die gut sichtbar ueber meinem cubical am ende der fussballfeldgrossen buroetage haengt. die leute reden, sie hacken pausenlos buchstaben- und zahlenkolonnen auf ihre tastaturen, telefone kingeln. jemand niest lautstark. jeder hat es gehoert. nur wer war es? soll ich „gesundheit“ sagen? ich warte ab. keiner meldet sich zu wort. die geraeuschkulisse scheint kurzzeitig etwas zu verstummen. als ob alle anderen, wie kaninchen in ihren 2 quadratmeter grossen burowuerfeln sitzenden, fuer eine sekunde den selben gedanken hatten wie ich. dann geht alles weiter wie gehabt. irgendwo schnaubt sich jemand die nase.
Eine stunde spaeter. der kleine zeiger macht einen sprung vorwaerts um wackelnd zum stehen zu kommen. einige kollegen verlassen mit grossen schritten das gebaeude. ich drehe meinen kopf richtung flur. kaffee, schiesst es mir in den kopf, das waere jetz ein segen. die letzte nacht hat mich doch ein wenig mitgenommen. es regnete, als wir im dunkeln den highway entlang fuhren, in der ferne die beleuchtete kulisse der grossen stadt, die sich immer weiter naeherte, immer groesser vor uns auftat. im radio spielte leise musik aus den 80ern. noch eine kreuzung. wir bogen in den engen, alten tunnel, der selbst in mitten der nacht autos, wie perlenketten aneinandergereiht ,unter dem hudson river einsaugt, um sie eine meile entfernt wieder auszuspucken. jedes mal erinnern mich die kalten roehren an blutbahnen, die das schlagende herz new york mit energie versorgen. im nebeligen regen stiegen wir aus. rein in die feuchte kaelte. schnellen schrittes bewegen wir uns durch das geflecht von strassen. aus einigen hoefen stroemt gedaempfte musik auf die schimmernde strasse. es riecht nach essen und tabakrauch. nur noch ein paar schritte. wir sind da. die grosse schwarze gestalt macht einen langsamen schritt zur seite. sie oeffnet die grosse schwere eisentuer, die mit einem langen, stoehnendem quietschen den weg ins innere frei gibt. gedaempfte baesse dringen an das ohr. ich durchschreite den dunklen gang. weisse augen verfolgen mich aus der finsternis. dann licht. buntes tanzendes licht. leute bewegen sich ekstatisch zur musik. ich gehe zur bar, bestelle drinks. langsam schaue ich mich um.gleich einer wabernden masse in einem kessel steht die menge auf dem dancefloor des clubs. dann kurze stille, bevor die baesse wieder anfangen den brustkorb wie unsichtbare haende zu massieren. ein gefuehl der freude durchstroemt den koerper. wow. wo bin ich. bin ich wirklich im besten club der stadt? feiere ich wirklich mit so vielen kulturen in der bekanntesten metropole der welt? ich grinse und gehe zurueck zu den anderen. sie scheinen das selbe zu denken. mit einem zufriedenen ausdruck auf dem gesicht, steigen wir schwatzend hinunter und werden teil des lebendigen gemisches.
Kaffee. Ich erhebe mich aus meinem stuhl. jemand muss neuen kaffe aufgebrueht haben. es riecht verdammt gut. genau das, was ich jetzt brauche. die nacht war kurz gestern, im cielo in new york.
Freitag, 12. Oktober 2007
Donnerstag, 11. Oktober 2007
Gasteintrag Daniel: it’s amazing - beer and lsd
Dies ist eine Botschaft aus dem New Yorker Untergrund. Wenn Sie diese Nachricht lesen ist ihr Verfasser wahrscheinlich schon nicht mehr an der Tastatur, sondern wieder auf der Flucht vor seinen durch Alkohol entstanden Schulden und deren Eintreibern, im leisen Widerstand gegen überteuerte Alkoholpreise für importiertes Bier.
Man mag gar nicht glauben was hier als Bier verkauft wird und zu welchen Preisen. Hier wird Pauschal Zeit, Ort und allgemeiner Unterhaltungswert auf den Importbräugemisch drauf geschlagen, welches wiederum schmeckt, als ob ein Alkoholjunkie sich die Reste der Party vom Vortag in mühsamer Kleinstarbeit zusammengemischt hat und den stolzen schalen Tropfen jetzt Bier nennt. Unschlagbar waren bisher Aussicht und Bierpreis in einer Rooftop Bar in NYC. Für 10$ bekommt man hier nicht nur ein Kölschgroßes Glas Heineken sondern einen wunderschönen Ausblick vom Dach eines Wolkenkratzer direkt in und auf die Skyline Manhattens. Vergleich bei aktuellem Euro-Kurs ist dies ungefähr Maß Bier auf dem Oktoberfest. Ich denke hier war es den Barbesitzern wichtig ihr Klientel möglichst lange an die wirklich geniale Aussicht zu fesseln. Vollkommen eingenommen von diesem Paradiesischen Stück Großstadtdschungel samt wunderschöner schwarzer Amazone mit ekstatisch Blick und knappen Dress die immer wieder nach mehr Bestellungen verlangte, wurde ich überlistet und meine Geldbörse wieder einmal zur Erregung öffentlichen Ärgernisses gezwungen.
Eine andere und Kosten sparendere Beschäftigung unterhalten zu werden und sich ein Bild des typischen amerikanischen Konsumenten zu machen, ist das Fernsehen. Der Fernseher in diesem Traumappartement hat ca. 500 bis 600 Sendern. Wenn ich gut bin, schaff ich diese einmal komplett durch in einer halben Stunde. Ich denke diesen Rekord habe ich dem relativen Inhaltlosen und von Werbung stark durchdrungenen Programm zu verdanken. Spielfilme scheinen hier nur auf Anfrage mittels Kreditkarte dem Konsum freigegeben zu werden. Selbst der Tierliebhaber kann auf Bedarf ein paar hübschen Miezen ohne Fell beim tollen zuschauen. Hier einige Sendungen bei denen ich verweilt habe:
COP: Da hier jeder Polizeiwagen voll multimedial ausgestattet ist kann man teilnehmen, wie brutale amerikanische Polizisten Schwarze, Weiße, Gelbe Gelegenheitsgangster bis Berufsmafioso verfolgen, schlagen, misshandeln bis sie rot sind. Relativ eingeschüchtert und verunsichert von der dargestellten Brutalität frage ich seit der Sendung lieber Passanten nach dem Weg.
Bee Show: Bin gespannt, wann diese Sendung in Deutschland raus kommt. 4 Kandidaten müssen Karaokeähnlich ein Lied, dessen erster Teil eine Big Band vorträgt, vervollständigen. Kandidaten samt Publikum sind fröhlich und munter und singen allesamt die gesamte Zeit mit. Bei dieser Sendung kann man gut beobachten was LSD alles mit einem anrichten kann. Finger weg und umschalten.
Americas Next Topmodel: Kennt Man(n) aus Deutschland. Getrost weiterschalten oder besser ausschalten, da auf den Sttrassen von NYC bedeutend hübschere Frauen flanieren. Das Gegreische und Gezicke dieser Vogelscheuchen will doch keiner sehen. Einzigster Augenschmaus ist Moderatorin Tyra Banks.
Tila Tequilla: Eine MTV Show in welcher eine bisexuelle Frau einen Partner oder Partnerin sucht. Hierbei ziehen jeweils 50 Geschlechtspartner beider Ufer in ihr Haus ein und werden nacheinander von Tila ausselektiert. Könnte eigentlich eine viel interessantere Fallstudie werden, würde man sie weglassen und die 50 Männchen auf die 50 Weibchen loslassen würde. Aber ich denke dafür müsste man dann wieder bezahlen und wenn ich mich recht entsinne gab es so was ähnliches schon.
Tagesaktuelle Nachrichten: Gibt es in Hülle und Fülle. Die Berichterstattung ist relativ tiefgründig und objektiv. Immer am Ball und immer mittendrin. Alles exklusiv und vor allem live. Ich bin jetzt besser als jeder andere in allen Massen und/oder Maßen aufgeschlaut was Britneys Privatleben betrifft. Achja, war da nicht ein EU-Ministertreffen. Wie heißen die noch mal werter Moderator. Worum ging es da eigentlich.
Weiter zum nächsten Programm und hoffen das der Dollarkurs noch solange bleibt bis man wieder in Deutschland ist. Wäre zu schade, wenn ich die Maximalgrenze des zulässigen Gesamtgewichts bei Internationalen Flügen zwischen den USA und Deutschland nicht ausnutzen würde um möglichst Zollfrei die ganzen gekauften Exportgüter einzuführen.
Eine Quizfrage habe ich noch zum Schluss dieses anscheinend nicht enden wollenden Blogs: Warum ist die maximale Lautstärke dieses amerikanischen Fernsehers 64? Stecken sicher mal wieder die Illuminaten dahinter: 64 durch 2 gleich 32; umgedreht ergibt das 23... Ist doch Furchteinflößend. ;o)
Man mag gar nicht glauben was hier als Bier verkauft wird und zu welchen Preisen. Hier wird Pauschal Zeit, Ort und allgemeiner Unterhaltungswert auf den Importbräugemisch drauf geschlagen, welches wiederum schmeckt, als ob ein Alkoholjunkie sich die Reste der Party vom Vortag in mühsamer Kleinstarbeit zusammengemischt hat und den stolzen schalen Tropfen jetzt Bier nennt. Unschlagbar waren bisher Aussicht und Bierpreis in einer Rooftop Bar in NYC. Für 10$ bekommt man hier nicht nur ein Kölschgroßes Glas Heineken sondern einen wunderschönen Ausblick vom Dach eines Wolkenkratzer direkt in und auf die Skyline Manhattens. Vergleich bei aktuellem Euro-Kurs ist dies ungefähr Maß Bier auf dem Oktoberfest. Ich denke hier war es den Barbesitzern wichtig ihr Klientel möglichst lange an die wirklich geniale Aussicht zu fesseln. Vollkommen eingenommen von diesem Paradiesischen Stück Großstadtdschungel samt wunderschöner schwarzer Amazone mit ekstatisch Blick und knappen Dress die immer wieder nach mehr Bestellungen verlangte, wurde ich überlistet und meine Geldbörse wieder einmal zur Erregung öffentlichen Ärgernisses gezwungen.
Eine andere und Kosten sparendere Beschäftigung unterhalten zu werden und sich ein Bild des typischen amerikanischen Konsumenten zu machen, ist das Fernsehen. Der Fernseher in diesem Traumappartement hat ca. 500 bis 600 Sendern. Wenn ich gut bin, schaff ich diese einmal komplett durch in einer halben Stunde. Ich denke diesen Rekord habe ich dem relativen Inhaltlosen und von Werbung stark durchdrungenen Programm zu verdanken. Spielfilme scheinen hier nur auf Anfrage mittels Kreditkarte dem Konsum freigegeben zu werden. Selbst der Tierliebhaber kann auf Bedarf ein paar hübschen Miezen ohne Fell beim tollen zuschauen. Hier einige Sendungen bei denen ich verweilt habe:
COP: Da hier jeder Polizeiwagen voll multimedial ausgestattet ist kann man teilnehmen, wie brutale amerikanische Polizisten Schwarze, Weiße, Gelbe Gelegenheitsgangster bis Berufsmafioso verfolgen, schlagen, misshandeln bis sie rot sind. Relativ eingeschüchtert und verunsichert von der dargestellten Brutalität frage ich seit der Sendung lieber Passanten nach dem Weg.
Bee Show: Bin gespannt, wann diese Sendung in Deutschland raus kommt. 4 Kandidaten müssen Karaokeähnlich ein Lied, dessen erster Teil eine Big Band vorträgt, vervollständigen. Kandidaten samt Publikum sind fröhlich und munter und singen allesamt die gesamte Zeit mit. Bei dieser Sendung kann man gut beobachten was LSD alles mit einem anrichten kann. Finger weg und umschalten.
Americas Next Topmodel: Kennt Man(n) aus Deutschland. Getrost weiterschalten oder besser ausschalten, da auf den Sttrassen von NYC bedeutend hübschere Frauen flanieren. Das Gegreische und Gezicke dieser Vogelscheuchen will doch keiner sehen. Einzigster Augenschmaus ist Moderatorin Tyra Banks.
Tila Tequilla: Eine MTV Show in welcher eine bisexuelle Frau einen Partner oder Partnerin sucht. Hierbei ziehen jeweils 50 Geschlechtspartner beider Ufer in ihr Haus ein und werden nacheinander von Tila ausselektiert. Könnte eigentlich eine viel interessantere Fallstudie werden, würde man sie weglassen und die 50 Männchen auf die 50 Weibchen loslassen würde. Aber ich denke dafür müsste man dann wieder bezahlen und wenn ich mich recht entsinne gab es so was ähnliches schon.
Tagesaktuelle Nachrichten: Gibt es in Hülle und Fülle. Die Berichterstattung ist relativ tiefgründig und objektiv. Immer am Ball und immer mittendrin. Alles exklusiv und vor allem live. Ich bin jetzt besser als jeder andere in allen Massen und/oder Maßen aufgeschlaut was Britneys Privatleben betrifft. Achja, war da nicht ein EU-Ministertreffen. Wie heißen die noch mal werter Moderator. Worum ging es da eigentlich.
Weiter zum nächsten Programm und hoffen das der Dollarkurs noch solange bleibt bis man wieder in Deutschland ist. Wäre zu schade, wenn ich die Maximalgrenze des zulässigen Gesamtgewichts bei Internationalen Flügen zwischen den USA und Deutschland nicht ausnutzen würde um möglichst Zollfrei die ganzen gekauften Exportgüter einzuführen.
Eine Quizfrage habe ich noch zum Schluss dieses anscheinend nicht enden wollenden Blogs: Warum ist die maximale Lautstärke dieses amerikanischen Fernsehers 64? Stecken sicher mal wieder die Illuminaten dahinter: 64 durch 2 gleich 32; umgedreht ergibt das 23... Ist doch Furchteinflößend. ;o)
Montag, 8. Oktober 2007
schwarzer Superman mit weisser Fellmuetze (oder: Ivy League Football)
Werte damen und herren,
aufgrund der hohen nachfrage muss ich hiermit kundtun dass der folgende blogeintrag kostenpflichtig ist. fuer das lesen des beitrages sind einmalig 6,99EUR an den brandenburgischen otterschutzverband zu spenden. danke.
So. mal sehen wie viele leute diesen teil noch lesen. wie ich mir das vorstelle wurden 25% der leserschaft bereits durch die formale anrede abgeschreckt, da man in ihren umkreis lediglich „ey du arsch“ als hoeflichkeitsfloskel anerkennt. weitere 60% schlossen panisch das browserfenster als das auge das wort kostenpflichtig streifte. der harte kern ,der bis zum ende des satzes gelesen hat wird bei dem wort „otterschutzverband“ an die super aufdraenglichen, spendendosen schwingenden, passanten abfangenden nervtoeter mit dem festgefrorenen dauergrinsen am bahnhof gedacht haben, die es jedes mal schaffen, dass man sich total mies fuehlt, nur weil man nich 250 euro im jahr an dubiose tierschutzvereine spenden will.
Hat man einen von diesen gut ausgebildeten geldsaug-kletten durch geschicktes argumentieren und taenzerisches ausweichen abgehaengt, steht, zumindest am hackeschen markt in berlin, der naechste spendensammler vor einem. WWF, greenpeace, unicef, rettet die biber, rettet die blattmotte, rettet das klima, rettet die wale, rettet britneys kinder, rettet die ossis.da hilft nur jahrelanges training in marzahn um sich mit gezielten fausthieben den weg richtung bahnsteig zu freizuhauen.
Aber ich kann euch beruhigen. ihr braucht euer geld nicht an gesellschaften spenden, wo ihr nicht wisst, was am ende damit passiert.
Ihr koennt es einfach auf mein konto ueberweisen. ich schluessele auch exakt auf, wofuer das geld ausgegeben wird: essen kaufen, schnaps kaufen, klamotten kaufen, umzug finanzieren. hierbei ist zu erwaehnen, dass die reihenfolge der benannten begriffe nicht ihrem tatsaechlichen stellenwert entspricht. sonst wuerde schnaps kaufen ganz vorne stehen.
Ich schweife ab. eigentlich wollte ich wieder etwas ueber meine erlebnisse in absurdistan schreiben. zuallererst sei hier preisgegeben, dass ich einen immigranten aufgenommen habe. der aufmerksame leser meines blogs wird auch mitbekommen haben, dass jener bereits seine ersten uebersee-eindruecke in worte gefasst hat. bei dem zugereisten handelt es sich um daniel, einen temporaeren amerikaurlauber, welcher bereits seit etwa 20 jahren in engem kontakt zu mir steht. schon in fruehester kindheit waren wir im team fuer explosive experimente zustaendig. spaeter wurde heimlich westfernsehen geschaut (was unter elterlicher hoechststrafe stand, da man wollte, dass unser sozialistischetr pioniergeist nicht durch kapitalistische einfluesse manipuliert und infiltriert wird). im weiteren verlaufe unserer freundschaft musste ich ihn aus den haenden psychpopathischer klassenkameraden retten und diese trotz meines 3 jahre juengeren alters oeffentlich verpruegeln. hierbei gelangen mir hin und wieder teilerfolge, die mich 14 jahre spaeter in england zum german troublemaker werden liessen. in zusammen verlebten urlauben teilten wir nicht nur kummer, sorgen und unterwaesche sondern auch unsere zimmer, obgleich wir ab und an zur selben zeit damen in den betten hatten. vor ca. 6 jahren kehrte daniel dem von kindheit an vertrauten marzahn den ruecken zu, um im fernen reichen muenchen das gold von der strasse zu picken. obwohl er hier gegen vorurteilbehaftete arroganzmuehlen anrennen musste und teilweise noch immer muss, schaffte es der im brutalsten bezirk deutschlands aufgewachsene daniel, sich in kurzer zeit zu einem aufstrebenden IT consultant mit bodenkontakt zu mausern. trotzt schlechter fruehprognosen, verbindet uns noch immer, nach so langer zeit, ein fast bruederlicher draht.
Am tag von daniels ankunft wurde ich ebenfalls von flo besucht. einem kollegen, der das glueck hat, seinen praxiseinsatz im tropischen costa rica zu verleben, wo jeder tag ein fest des rums und der schoenen frauen ist. flo blieb im gegensatz zu daniel nur ueber das wochenende, da er es unmoeglich laenger ohne die rassischen schoenheiten ausgehalten haette.
Um moeglichst viel von der stadt zu sehen entwickelten wir durch angestrengte ueberlegungen den plan, den laengstmoeglichen weg durch manhattan, den je ein mensch zurueckgelegt hat zurueckzulegen. dieser sollte per pedes abgeschritten werden, wobei darauf wertzulegen war, stets nicht zu wissen, wie man zur naechsten underground station kommt. unser plan ist super aufgegangen.
abends kuemmerten sich die 2 amerika-lokalmatadoren um die vernichtung des illegal importierten costa ricanischen rums, waehrend der gejetlagte it-consultant die ringe um seine augen durch narkotischen tiefschlaf zu entfernen suchte.
Am naechsten tag fuhren ein ausgeruhter daniel und 2 alkoholleichen nach manhattan, um die zu fuss zurueckgelegte distanz vom vortag zu toppen. der aufgestellte rekord konnte problemlos ueberboten werden.
in der nacht musste flo dann allein durch die bronx mit der ubahn zum JFK flughafen fahren. er hat es ueberlebt. die zuvor angefertigte vermisstenanzeige konnte ich also wegwerfen.
Am vergangenen wochenende durfte ich meinen amerikanischen kuturhorizont erweitern.
Wir besuchten ein american football spiel. ich muss zugeben, dass es nicht der superbowl war, aber immerhin handelte es sich um ein universitaetsligaspiel. es spielte princeton gegen hampton. hampton ist in virginia. virginia ist im mittleren westen. im mittleren westen sind scheinbar alle schwarz. man kann fast sagen, dass die eine haelfte des stadions, und zwar genau die, die aus hampton angereist war, sehr dunkel war. die andere haelfte war eher hell. das spiel dauerte eine halbe ewigkeit. es fing um 3:30 nachmittags an und endete nach kurzen 4 stunden. besonders interessant war jedoch nciht der kampf der gepanzerten universitaetsjuenglinge sondern der, der unterstuetzenden musikkapellen. waehrend das heimteam eine etwas unterbesetzte kapelle hatte, das versuchte die herzen des kindlichen publikums durch das spielen des muppet show liedes zu belustigen, fuellte die musiktruppe der gastmannschaft einen gesammten block. zusaetzlich dazu verfuegte es ueber eine anzahl knackiger, rassiger damen, die sich so heiss zur musik der droehnenden, live gespielten 50 cent rapsongs bewegte, dass man das spiel kaum verfolgte. obendrein wurde der musizierende haufen durch 4 stahlhart durchtrainierte dirigenten-pimps unterstuetzt. diese uebernahmen zusaetzlich die rolle von akrobatischen taenzern. sie trugen eine sehr interessante kleidung am berggorillaaehnlichem leib. und zwar gab es weisse lederstiefel zu weissen hosen. dazu eine weisse jacke. besonderes textiles element war der wehende weisse umhang mit dem logo des hampton football teams. getoppt wurde dieses elegante outfit nur noch durch die kombination von weissem stirnband und weisser fellmuetze(so wie die guards im london tower). zur optischen kroenung wurde ein mannshohen zepter wahlweise als dirigentenstab oder als stange zum sexisitschen dranherumreiben verwendet. durch die synchronitaet der ausgefuerhten bewegungen sowie der musik entwickelte sich ein unfassbar fesselndes zusammenspiel von taenzerinnen, cheerleaderinnen, taenzer-dirigenten-pimps und bigband.
Wie bereits erwaehnt hatte die heimmannschaft da nicht viel entgegenzusetzen. eine gruppe minderjaehrige cheerleader versuchte den heimischen fanblock durch die ausuebung von 8 halben liegestuetzen zu beeindrucken. als das nicht zog, wurde nach kurzer strategischer konsultation die hoechste stufe akrpobatischer cheeleaderkunst dargeboten. ein hoch kreischendes asynchrones „S-C-O-R-E, score, Tigers, score“ mit daran anschliessendem schiefen grinsen sowie ein gekonntes wedeln mit den puscheln . im selben rhytmus wackelte die cellulite an den haarigen schenkeln. vereinzeltes, beileidiges klatschen verhinderte komplette stille. ein zugekaufter fan, der in den ersten beiden vierteln hinter uns sass wiederholte in unregelmaessigen abstaenden ein emotionsloses und monotones "go tigers" auf zimmerlautstaerke um das verlierende heimteam anzufeuern.
In der halbzeit wechselten daniel und ich den block und mischten uns unter die hampton fans. wobei man nicht von durchmischen sprechen kann, da 2 weisse zwischen 5000 schwarzen aufallen, wie ein trabant in bayern. wir haben ueberlebt, wie man an meiner berichterstattung erkennt.
Sonntag haben wir die natur erkundet. wir waren in transylvania...ach nein...in pennsylvania. haha.
dieser schlechte witz ist der ausklang des eintrages.
Danke und tschuess.
aufgrund der hohen nachfrage muss ich hiermit kundtun dass der folgende blogeintrag kostenpflichtig ist. fuer das lesen des beitrages sind einmalig 6,99EUR an den brandenburgischen otterschutzverband zu spenden. danke.
So. mal sehen wie viele leute diesen teil noch lesen. wie ich mir das vorstelle wurden 25% der leserschaft bereits durch die formale anrede abgeschreckt, da man in ihren umkreis lediglich „ey du arsch“ als hoeflichkeitsfloskel anerkennt. weitere 60% schlossen panisch das browserfenster als das auge das wort kostenpflichtig streifte. der harte kern ,der bis zum ende des satzes gelesen hat wird bei dem wort „otterschutzverband“ an die super aufdraenglichen, spendendosen schwingenden, passanten abfangenden nervtoeter mit dem festgefrorenen dauergrinsen am bahnhof gedacht haben, die es jedes mal schaffen, dass man sich total mies fuehlt, nur weil man nich 250 euro im jahr an dubiose tierschutzvereine spenden will.
Hat man einen von diesen gut ausgebildeten geldsaug-kletten durch geschicktes argumentieren und taenzerisches ausweichen abgehaengt, steht, zumindest am hackeschen markt in berlin, der naechste spendensammler vor einem. WWF, greenpeace, unicef, rettet die biber, rettet die blattmotte, rettet das klima, rettet die wale, rettet britneys kinder, rettet die ossis.da hilft nur jahrelanges training in marzahn um sich mit gezielten fausthieben den weg richtung bahnsteig zu freizuhauen.
Aber ich kann euch beruhigen. ihr braucht euer geld nicht an gesellschaften spenden, wo ihr nicht wisst, was am ende damit passiert.
Ihr koennt es einfach auf mein konto ueberweisen. ich schluessele auch exakt auf, wofuer das geld ausgegeben wird: essen kaufen, schnaps kaufen, klamotten kaufen, umzug finanzieren. hierbei ist zu erwaehnen, dass die reihenfolge der benannten begriffe nicht ihrem tatsaechlichen stellenwert entspricht. sonst wuerde schnaps kaufen ganz vorne stehen.
Ich schweife ab. eigentlich wollte ich wieder etwas ueber meine erlebnisse in absurdistan schreiben. zuallererst sei hier preisgegeben, dass ich einen immigranten aufgenommen habe. der aufmerksame leser meines blogs wird auch mitbekommen haben, dass jener bereits seine ersten uebersee-eindruecke in worte gefasst hat. bei dem zugereisten handelt es sich um daniel, einen temporaeren amerikaurlauber, welcher bereits seit etwa 20 jahren in engem kontakt zu mir steht. schon in fruehester kindheit waren wir im team fuer explosive experimente zustaendig. spaeter wurde heimlich westfernsehen geschaut (was unter elterlicher hoechststrafe stand, da man wollte, dass unser sozialistischetr pioniergeist nicht durch kapitalistische einfluesse manipuliert und infiltriert wird). im weiteren verlaufe unserer freundschaft musste ich ihn aus den haenden psychpopathischer klassenkameraden retten und diese trotz meines 3 jahre juengeren alters oeffentlich verpruegeln. hierbei gelangen mir hin und wieder teilerfolge, die mich 14 jahre spaeter in england zum german troublemaker werden liessen. in zusammen verlebten urlauben teilten wir nicht nur kummer, sorgen und unterwaesche sondern auch unsere zimmer, obgleich wir ab und an zur selben zeit damen in den betten hatten. vor ca. 6 jahren kehrte daniel dem von kindheit an vertrauten marzahn den ruecken zu, um im fernen reichen muenchen das gold von der strasse zu picken. obwohl er hier gegen vorurteilbehaftete arroganzmuehlen anrennen musste und teilweise noch immer muss, schaffte es der im brutalsten bezirk deutschlands aufgewachsene daniel, sich in kurzer zeit zu einem aufstrebenden IT consultant mit bodenkontakt zu mausern. trotzt schlechter fruehprognosen, verbindet uns noch immer, nach so langer zeit, ein fast bruederlicher draht.
Am tag von daniels ankunft wurde ich ebenfalls von flo besucht. einem kollegen, der das glueck hat, seinen praxiseinsatz im tropischen costa rica zu verleben, wo jeder tag ein fest des rums und der schoenen frauen ist. flo blieb im gegensatz zu daniel nur ueber das wochenende, da er es unmoeglich laenger ohne die rassischen schoenheiten ausgehalten haette.
Um moeglichst viel von der stadt zu sehen entwickelten wir durch angestrengte ueberlegungen den plan, den laengstmoeglichen weg durch manhattan, den je ein mensch zurueckgelegt hat zurueckzulegen. dieser sollte per pedes abgeschritten werden, wobei darauf wertzulegen war, stets nicht zu wissen, wie man zur naechsten underground station kommt. unser plan ist super aufgegangen.
abends kuemmerten sich die 2 amerika-lokalmatadoren um die vernichtung des illegal importierten costa ricanischen rums, waehrend der gejetlagte it-consultant die ringe um seine augen durch narkotischen tiefschlaf zu entfernen suchte.
Am naechsten tag fuhren ein ausgeruhter daniel und 2 alkoholleichen nach manhattan, um die zu fuss zurueckgelegte distanz vom vortag zu toppen. der aufgestellte rekord konnte problemlos ueberboten werden.
in der nacht musste flo dann allein durch die bronx mit der ubahn zum JFK flughafen fahren. er hat es ueberlebt. die zuvor angefertigte vermisstenanzeige konnte ich also wegwerfen.
Am vergangenen wochenende durfte ich meinen amerikanischen kuturhorizont erweitern.
Wir besuchten ein american football spiel. ich muss zugeben, dass es nicht der superbowl war, aber immerhin handelte es sich um ein universitaetsligaspiel. es spielte princeton gegen hampton. hampton ist in virginia. virginia ist im mittleren westen. im mittleren westen sind scheinbar alle schwarz. man kann fast sagen, dass die eine haelfte des stadions, und zwar genau die, die aus hampton angereist war, sehr dunkel war. die andere haelfte war eher hell. das spiel dauerte eine halbe ewigkeit. es fing um 3:30 nachmittags an und endete nach kurzen 4 stunden. besonders interessant war jedoch nciht der kampf der gepanzerten universitaetsjuenglinge sondern der, der unterstuetzenden musikkapellen. waehrend das heimteam eine etwas unterbesetzte kapelle hatte, das versuchte die herzen des kindlichen publikums durch das spielen des muppet show liedes zu belustigen, fuellte die musiktruppe der gastmannschaft einen gesammten block. zusaetzlich dazu verfuegte es ueber eine anzahl knackiger, rassiger damen, die sich so heiss zur musik der droehnenden, live gespielten 50 cent rapsongs bewegte, dass man das spiel kaum verfolgte. obendrein wurde der musizierende haufen durch 4 stahlhart durchtrainierte dirigenten-pimps unterstuetzt. diese uebernahmen zusaetzlich die rolle von akrobatischen taenzern. sie trugen eine sehr interessante kleidung am berggorillaaehnlichem leib. und zwar gab es weisse lederstiefel zu weissen hosen. dazu eine weisse jacke. besonderes textiles element war der wehende weisse umhang mit dem logo des hampton football teams. getoppt wurde dieses elegante outfit nur noch durch die kombination von weissem stirnband und weisser fellmuetze(so wie die guards im london tower). zur optischen kroenung wurde ein mannshohen zepter wahlweise als dirigentenstab oder als stange zum sexisitschen dranherumreiben verwendet. durch die synchronitaet der ausgefuerhten bewegungen sowie der musik entwickelte sich ein unfassbar fesselndes zusammenspiel von taenzerinnen, cheerleaderinnen, taenzer-dirigenten-pimps und bigband.
Wie bereits erwaehnt hatte die heimmannschaft da nicht viel entgegenzusetzen. eine gruppe minderjaehrige cheerleader versuchte den heimischen fanblock durch die ausuebung von 8 halben liegestuetzen zu beeindrucken. als das nicht zog, wurde nach kurzer strategischer konsultation die hoechste stufe akrpobatischer cheeleaderkunst dargeboten. ein hoch kreischendes asynchrones „S-C-O-R-E, score, Tigers, score“ mit daran anschliessendem schiefen grinsen sowie ein gekonntes wedeln mit den puscheln . im selben rhytmus wackelte die cellulite an den haarigen schenkeln. vereinzeltes, beileidiges klatschen verhinderte komplette stille. ein zugekaufter fan, der in den ersten beiden vierteln hinter uns sass wiederholte in unregelmaessigen abstaenden ein emotionsloses und monotones "go tigers" auf zimmerlautstaerke um das verlierende heimteam anzufeuern.
In der halbzeit wechselten daniel und ich den block und mischten uns unter die hampton fans. wobei man nicht von durchmischen sprechen kann, da 2 weisse zwischen 5000 schwarzen aufallen, wie ein trabant in bayern. wir haben ueberlebt, wie man an meiner berichterstattung erkennt.
Sonntag haben wir die natur erkundet. wir waren in transylvania...ach nein...in pennsylvania. haha.
dieser schlechte witz ist der ausklang des eintrages.
Danke und tschuess.
Sonntag, 7. Oktober 2007
Gasteintrag Daniel: Finally Arrived
Erstaunlich wie sich das Geflecht vom Wochenende auflöst und die Puzzles der Meilen von Strassen und Avenue sich fügt, bei einer entspannenden Touristentour per Bus durch NYC. Selbst der Kulturschock verfliegt, bei ein wenig Zeit für Cafe bei Starbucks und Co und netten Plauschs mit anderen Länderspezifischen Touristen aller Art. Endlich angekommen wächst die Liebe für diese Stadt. Nach NYC kommt man ganz easy mit dem Zug, der hier so etwas von pünktlich und Fahrplangenau kommt. Gruß an Deutsche Bahn: Bitte mal nachfragen, wie die das in so einer Millionenmetropole schaffen. Die Hispanics am Bahnhof kann man übrigens einem Drive thru gleich einpacken und für häusliche Arbeiten mitnehmen. Kurze Verhandlung über Preis und Anzahl und schon kann man sich nach Belieben mit diese hilfsbereiten Wegelagerer eindecken.
Gasteintrag Daniel: Lost Visitenkarten
Nach der Landung ging das Touristen-Express-Wochenende mit Kollege Flo los. Besondere Aufgabe: Wie schafft man alle Sehenswürdigkeiten an zwei Tagen zu sehen ohne zu wissen, wo genau man lang gehen muss. Lösung: Man(n) rennt ganz schnell das Avenue, Street Schachbrettraster ab und alles was auf dem Weg liegt und man eventuell gerade sucht, so zum Beispiel Wendy für den Baconator (Gruß an Flo). Für Abwechslung bei diesem Ausdauersport sorgt auch die etwaige Suche nach einer Subwaystation, falls man sich gerade verlaufen hat und sich dadurch Erlösung im Untergrund verspricht. 100 Fotos später oder nur noch leicht vom Jetlag geplagt hat man dann alles wichtige eingefangen. Eine Erholung vom bis dato anhaltenden Kulturschock war noch nicht abzusehen. Solidarisch haben sich Martin und Flo meinen Jetlag zumindest dank massiven Alkoholkonsum angeschlossen um mit Kopfschmerzen und Kater meinen Empfindungen annähernd gleich zu kommen. Nur hab ich keine Filmrisse ;o).
Gasteintrag Daniel: Langstreckenflüge
Man muss sagen, dass Langstreckenflüge doch recht angenehm sein können, wenn man sich ideal darauf vorbereitet mit ausreichend Lektüre in Form eines Reiseführer um sich auf das Reiseland einzustellen und musikalischer Untermalung um den Schlaf mit sanften Melodien zu erleichtern und so entspannt die 8 Stunden Schlaf nach Amerika zu überstehen. Auch ist es angenehm, wenn man mit 197cm einen Platz am Notausgang ergattern kann um die notwendige Freiheit während des Fluges zu haben. Doch gibt es auch immer interessante Überraschung, die einem das Reisevergnügen mit ein wenig Abwechslung versüßen, so zum Beispiel das Virusgeplagte Baby mit Durchfall und Flugangst nur zwei Sitze entfernt, welchen einen wohl duftenden Geruch versprüht mit der dazugehörigen Mutter, die erst nach dezenten Hinweisen, dass doch vielleicht die Windeln schon wieder voll seien, völlig überrascht um die Ecke verschwindet, sich dreimal entschuldigt und wieder einschläft. Nett war auch die mitteillungsfreuidge Sitzgeselleninnen aus Buenos Aires, welche gerade ihre Verwandtschaft in Israel besucht hat, zufällig im gleichen Ort namens Morristown wohnt und ihre Lebensgeschichte auch mal gut und gerne auf Romanlänge ausdehnen kann. Den Film Oceans Thirteen hatte ich ja eh schon im Kino gesehen. Heil angekommen und übermüdet konnte also mein Amerikaaufenthalt beginnen. Ach ja, wo steht eigentlich das Auto von Martin?
Donnerstag, 27. September 2007
kultur, greise und sport
Meinen heutigen eintrag moechte ich mit einem schlechten witz starten, um von vornherein das niveau dermassen zu senken, dass jeder weitere satz unglaublich weise erscheint.
Dazu habe ich eine kleine google recherche unter dem stichwort „schlechter witz“ gestartet. Das erste ergebnis in meiner suchliste war ein voller erfolg. Eine liste mit aeusserst schlechten witzen. Ich musste eine weile vorselektieren um euch hiermit den einen schlechten witz zu praesentieren der irgendwie sogar noch charme hat:
Stehen zwei Pilze im Wald, und langweilen sich. Sagt der eine: "Da kommt der bekloppte Hase. dem hauen wir jetzt ein paar auf's maul!" Ruft der andere: "Hey, Hase, komm doch mal zu uns rüber!" Hase: "Moin, was geht ab?" Pilze: "Du hast keinen Hut auf!" und, uutz, auf's Maul! Am nächsten Tag langweilen sich die pilze wieder. Der eine: "Den Hasen kriegen wir so bestimmt nicht nochmal!" Der andere: "Ne, aber ich habe eine Idee: wir fragen ihn nach Kippen, wenn er Filter hat, hauen wir ihm auf's Maul, weil wir nur ohne Filter rauchen, und wenn er ohne Filter hat, gibt's auf die Klötze, weil wir nur mit Filter rauchen!" Pilze: "Hey, Hase, komm doch mal her!" Hase: "Ne, ihr wollt mir ja doch nur wieder auf's Maul hauen!" Pilze: "Nein, ehrlich nicht! Das von gestern tut uns leid, kommt nicht wieder vor. wir wollen nur 'ne Kippe von dir!" Hase: "Okay, was wollt ihr denn, mit oder ohne Filter?" Pilze: "Du hast keinen Hut auf!"
HAHA.
Nachdem meine letzten blogeintraege stark politiklastig waren, wird dieser eintrag komplett unpolitisch.hoffe ich doch.
Ich wuerde zunaechst gerne erwaehnen, dass ich mich vergangenes wochenende dem puren kulturgenuss hingegeben habe. Es fing Freitag abend mit einer "politischen" basisdebatte im innenhof meinen appartmentkomplexes an. Das "politische" quartett bestehend aus henrik, esteban, RotVZ und mir debattierte mit einer gut angeheizten wasserpfeife und gekuehltem importbier die tagespolitischen ereignisse im in- und ausland. Zu späterer stund wechselte das thema.(mist, doch wieder politik)
Am Samstag wanderten wir durch die erhabenen hallen des erwuerdigen metropolitan museum of arts. Dieses gebaeude sieht von aussen sehr viel kleiner aus, als es von innen ist, was daran liegt, dass es viel groesser ist, als man von draussen annehmen wuerde. Das museum deckt alles ab, was man von einem gebaeude dieser art normalerweise erwartet. Alte bilder, neuere bilder, sehr alte marmorbuesten, noch aeltere bilder, neue marmorbuesten, neue metallkunstwerke und alte metallkunstwerke aus aller herrenlaender. Sehr interessant. In der tat dauerte der spaziergang etwa 6 stunden. Und ich moechte sagen, dass ich einen grossteil der ausstellung nicht geschafft habe, anzuschauen. Daraufhin sollte der kulturabend mit einem besuch eines broadway stand-up comedy ladens enden. Tat es aber nicht. Denn unglaublicher weise muss man fuer eine broadway vorfuehrung in new york an einem Samstag abend tatsaecchlich karten vorbestellen. Wer konnte denn mit so was rechnen. Wir entschieden uns die biere fremde kulturen zu erproben. Ein kulinarischer hochgenuss.
Am fruehen Sonntag vormittag zog es die bisher stets zu kurz gekommene studentische seele in mir in einen wundervollen park in einer stadt in der naehe von morristown. Ich landete eher zufaellig dort, da ich just auf gut glueck losfuhr, nicht wissend wo ich landen wuerde. Zu meinem erstaunen verfuegte dieser park ueber fitnessgeraete, die alle paar hundert meter neben einem fitness-laufweg positioniert waren. In der mitte des gelaendes war ein grosser see mit enten.
Ich nahm auf einer gusseisernen bank platz und oeffnete meinen rucksack. Ein hund mit in der sonne glänzendem felle und stahlblauen augen ritt an mir vorbei, ein laut kreischendes kind auf rollschuhen hinter sicch herziehend. Was fuer ein herzerfrischender anblick. Ein ort des friedens und der entspannung! guten mutes streckte ich mich im waermenden sonnenschein und zog ein kuehles quellwasser das noch von kaelte beschlagenen war aus der tasche, bevor ich mich guten gewissens und voll innerem frieden meiner lektuere widmete. Gedankenverloren in der quelle fuer meine studienarbei blaetternd sinnierte ich sodann ueber die markteintrittswahrscheinlichkeit von sorofenib und sunitinib fuer fortgeschrittene leberzellkariznomen mit zusaetzlicher transarterialer chemoembolisation. Doch jedes mal, wenn ich fast verstand was der hochkomplizierte fachtext ueber progression free survival und partial response in den doppelblinden, placebokontrollierten klinischen studien preisgab, bewegte sich eine gruppe gammelig riechender, roechelnder und dabei gleichzeitig piepgeraeusche und abgehackte worte von sich gebender, in schlechte schlabberhosen gesteckter scheintoter an mir vorbei. Dieser entsetzliche anblick stellte sogar die unfassbar schockierenden daten meines marktberichtes in den schatten. Ein wahrer wettkampf schien unter den klappergeruesten entbrannt zu sein. Wo war ich hier nur hineingeraten? Zug um zug zogen die vom jungbrunnen traeumenden aber bereits partiell mumifizierten im tempo eines aufziehbaren affen, der auf eine trommel haut und dabei im halbkreis laeuft, an mir vorbei. Der frieden war gestoert, die ruhe dahin. In der hoffnung wenigstens einen knackigen hintern zu erspähen lehnte ich mich skeptisch zurueck. Saemtliche sportgeraete schienen von greisen umringt zu sein. Graues haar an jeder ecke. Hier und da leuchtete eine blaeuliche lockenpracht hinter einem baum hervor. Ich nahm einen schluck aus meiner flasche und sah dem angestrengten treiben der runzligen sportler zu. ich war erstaunt wie viel ehrgeiz und ausdauer die herrschaften an den tag legten. Ich bekam regelrecht ehrfurcht obgleich ich im selbem moment genervt war durch die bestaendig vorbeischlurfenden fitnessrentner. ich stellt mir vor wie ich in 60 jahren mit athletischem koerperbau und quasi faltenfrei piruettendrehend durch den volkpark friedrichshain sprang. Mit einer eng sitzenden balletttaenzerhose und einem weit ausgeschnittenem, enganliegenden muskelshirt. Ich bekam es mit der angst zu tun. Wie wuerde der fitnesswahn wohl enden? Ich verlor den gedanken als ein paar cheerleader zum training oder ähnlichem an mir vorbeitrabten. Achja, noch ist es ja nich soweit.
(um meine amerikabiographie vorzubestellen wenden Sie sich bitte an Ihr örtliches fachbuchgeschäft: fragen Sie einfach nach „einmalschnitzelmitpommes“, so lautet der titel)
Ja, das war mein wochenende.
Falls es jemanden interessiert. Ich habe gestern mit den sportliche iren, die auch hier wohnen, hurling auf dem dach des parkhauses gespielt. Und zwar mitten in der nacht. Beim hurling handelt es sich um einen irischen nationalsport. Es spielen zwei teams gegeneinander. Normalerweise hat ein team 15 mitglied. Aber auch frauen koennen spielen. Man hat einen baseballgrossen ball und eine art verkuerzter hoeckeyschlaeger der jedoch am oberen ende abgeflacht ist.nun muss man den ball mit dem knueppel durch die luft hauen und versuchen ein tor zu schiessen, man darf den fliegenden ball mit einer hand fangen, muss aber nach drei schritten spätestens den ball mit dem schläger führen. Entweder, indem man ihn wie beim hockey am boden haelt, oder man lässt ihm während man sehr schnell rennt auf der sehr kleinen fläche am ende des sehr schweren holzschlägers springen. Oft schlägt man auch den ball aus vollem lauf weite distanzen ueber das feld. Es gibt sicher noch viel mehr regeln, aber so viel habe ich dann nicht mehr geschafft.
Es war auf jeden fall ein grosser spass und nach anfaenglicher totaler grobmotorik konnte ich am ende schon ein paar ordentliche schläge abgeben und den schnellen ball auch mit keule blocken und fangen.
Tschüss
Dazu habe ich eine kleine google recherche unter dem stichwort „schlechter witz“ gestartet. Das erste ergebnis in meiner suchliste war ein voller erfolg. Eine liste mit aeusserst schlechten witzen. Ich musste eine weile vorselektieren um euch hiermit den einen schlechten witz zu praesentieren der irgendwie sogar noch charme hat:
Stehen zwei Pilze im Wald, und langweilen sich. Sagt der eine: "Da kommt der bekloppte Hase. dem hauen wir jetzt ein paar auf's maul!" Ruft der andere: "Hey, Hase, komm doch mal zu uns rüber!" Hase: "Moin, was geht ab?" Pilze: "Du hast keinen Hut auf!" und, uutz, auf's Maul! Am nächsten Tag langweilen sich die pilze wieder. Der eine: "Den Hasen kriegen wir so bestimmt nicht nochmal!" Der andere: "Ne, aber ich habe eine Idee: wir fragen ihn nach Kippen, wenn er Filter hat, hauen wir ihm auf's Maul, weil wir nur ohne Filter rauchen, und wenn er ohne Filter hat, gibt's auf die Klötze, weil wir nur mit Filter rauchen!" Pilze: "Hey, Hase, komm doch mal her!" Hase: "Ne, ihr wollt mir ja doch nur wieder auf's Maul hauen!" Pilze: "Nein, ehrlich nicht! Das von gestern tut uns leid, kommt nicht wieder vor. wir wollen nur 'ne Kippe von dir!" Hase: "Okay, was wollt ihr denn, mit oder ohne Filter?" Pilze: "Du hast keinen Hut auf!"
HAHA.
Nachdem meine letzten blogeintraege stark politiklastig waren, wird dieser eintrag komplett unpolitisch.hoffe ich doch.
Ich wuerde zunaechst gerne erwaehnen, dass ich mich vergangenes wochenende dem puren kulturgenuss hingegeben habe. Es fing Freitag abend mit einer "politischen" basisdebatte im innenhof meinen appartmentkomplexes an. Das "politische" quartett bestehend aus henrik, esteban, RotVZ und mir debattierte mit einer gut angeheizten wasserpfeife und gekuehltem importbier die tagespolitischen ereignisse im in- und ausland. Zu späterer stund wechselte das thema.(mist, doch wieder politik)
Am Samstag wanderten wir durch die erhabenen hallen des erwuerdigen metropolitan museum of arts. Dieses gebaeude sieht von aussen sehr viel kleiner aus, als es von innen ist, was daran liegt, dass es viel groesser ist, als man von draussen annehmen wuerde. Das museum deckt alles ab, was man von einem gebaeude dieser art normalerweise erwartet. Alte bilder, neuere bilder, sehr alte marmorbuesten, noch aeltere bilder, neue marmorbuesten, neue metallkunstwerke und alte metallkunstwerke aus aller herrenlaender. Sehr interessant. In der tat dauerte der spaziergang etwa 6 stunden. Und ich moechte sagen, dass ich einen grossteil der ausstellung nicht geschafft habe, anzuschauen. Daraufhin sollte der kulturabend mit einem besuch eines broadway stand-up comedy ladens enden. Tat es aber nicht. Denn unglaublicher weise muss man fuer eine broadway vorfuehrung in new york an einem Samstag abend tatsaecchlich karten vorbestellen. Wer konnte denn mit so was rechnen. Wir entschieden uns die biere fremde kulturen zu erproben. Ein kulinarischer hochgenuss.
Am fruehen Sonntag vormittag zog es die bisher stets zu kurz gekommene studentische seele in mir in einen wundervollen park in einer stadt in der naehe von morristown. Ich landete eher zufaellig dort, da ich just auf gut glueck losfuhr, nicht wissend wo ich landen wuerde. Zu meinem erstaunen verfuegte dieser park ueber fitnessgeraete, die alle paar hundert meter neben einem fitness-laufweg positioniert waren. In der mitte des gelaendes war ein grosser see mit enten.
Ich nahm auf einer gusseisernen bank platz und oeffnete meinen rucksack. Ein hund mit in der sonne glänzendem felle und stahlblauen augen ritt an mir vorbei, ein laut kreischendes kind auf rollschuhen hinter sicch herziehend. Was fuer ein herzerfrischender anblick. Ein ort des friedens und der entspannung! guten mutes streckte ich mich im waermenden sonnenschein und zog ein kuehles quellwasser das noch von kaelte beschlagenen war aus der tasche, bevor ich mich guten gewissens und voll innerem frieden meiner lektuere widmete. Gedankenverloren in der quelle fuer meine studienarbei blaetternd sinnierte ich sodann ueber die markteintrittswahrscheinlichkeit von sorofenib und sunitinib fuer fortgeschrittene leberzellkariznomen mit zusaetzlicher transarterialer chemoembolisation. Doch jedes mal, wenn ich fast verstand was der hochkomplizierte fachtext ueber progression free survival und partial response in den doppelblinden, placebokontrollierten klinischen studien preisgab, bewegte sich eine gruppe gammelig riechender, roechelnder und dabei gleichzeitig piepgeraeusche und abgehackte worte von sich gebender, in schlechte schlabberhosen gesteckter scheintoter an mir vorbei. Dieser entsetzliche anblick stellte sogar die unfassbar schockierenden daten meines marktberichtes in den schatten. Ein wahrer wettkampf schien unter den klappergeruesten entbrannt zu sein. Wo war ich hier nur hineingeraten? Zug um zug zogen die vom jungbrunnen traeumenden aber bereits partiell mumifizierten im tempo eines aufziehbaren affen, der auf eine trommel haut und dabei im halbkreis laeuft, an mir vorbei. Der frieden war gestoert, die ruhe dahin. In der hoffnung wenigstens einen knackigen hintern zu erspähen lehnte ich mich skeptisch zurueck. Saemtliche sportgeraete schienen von greisen umringt zu sein. Graues haar an jeder ecke. Hier und da leuchtete eine blaeuliche lockenpracht hinter einem baum hervor. Ich nahm einen schluck aus meiner flasche und sah dem angestrengten treiben der runzligen sportler zu. ich war erstaunt wie viel ehrgeiz und ausdauer die herrschaften an den tag legten. Ich bekam regelrecht ehrfurcht obgleich ich im selbem moment genervt war durch die bestaendig vorbeischlurfenden fitnessrentner. ich stellt mir vor wie ich in 60 jahren mit athletischem koerperbau und quasi faltenfrei piruettendrehend durch den volkpark friedrichshain sprang. Mit einer eng sitzenden balletttaenzerhose und einem weit ausgeschnittenem, enganliegenden muskelshirt. Ich bekam es mit der angst zu tun. Wie wuerde der fitnesswahn wohl enden? Ich verlor den gedanken als ein paar cheerleader zum training oder ähnlichem an mir vorbeitrabten. Achja, noch ist es ja nich soweit.
(um meine amerikabiographie vorzubestellen wenden Sie sich bitte an Ihr örtliches fachbuchgeschäft: fragen Sie einfach nach „einmalschnitzelmitpommes“, so lautet der titel)
Ja, das war mein wochenende.
Falls es jemanden interessiert. Ich habe gestern mit den sportliche iren, die auch hier wohnen, hurling auf dem dach des parkhauses gespielt. Und zwar mitten in der nacht. Beim hurling handelt es sich um einen irischen nationalsport. Es spielen zwei teams gegeneinander. Normalerweise hat ein team 15 mitglied. Aber auch frauen koennen spielen. Man hat einen baseballgrossen ball und eine art verkuerzter hoeckeyschlaeger der jedoch am oberen ende abgeflacht ist.nun muss man den ball mit dem knueppel durch die luft hauen und versuchen ein tor zu schiessen, man darf den fliegenden ball mit einer hand fangen, muss aber nach drei schritten spätestens den ball mit dem schläger führen. Entweder, indem man ihn wie beim hockey am boden haelt, oder man lässt ihm während man sehr schnell rennt auf der sehr kleinen fläche am ende des sehr schweren holzschlägers springen. Oft schlägt man auch den ball aus vollem lauf weite distanzen ueber das feld. Es gibt sicher noch viel mehr regeln, aber so viel habe ich dann nicht mehr geschafft.
Es war auf jeden fall ein grosser spass und nach anfaenglicher totaler grobmotorik konnte ich am ende schon ein paar ordentliche schläge abgeben und den schnellen ball auch mit keule blocken und fangen.
Tschüss
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